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GETRÄNKE ZEITUNG vom 06.10.11

 

Mitarbeiterschulung in der Gastronomie ist meist aufwendig, teuer und zeitintensiv. Kann, muss aber nicht, meint Betriebswirt Thomas Berndhäusel, der mit seinem 2009 gegründeten Unternehmen webcon development ein umfangreiches Lernprogramm für Gastro-Mitarbeiter im Internet anbieten will. Und  zwar mit ausgefeilten Lernmodulen, die laut Berndhäusel punktgenau auf die Erfordernisse und Bedürfnisse der getränkeorientierten Gastronomie zugeschnitten sind. „Die Gastronomie musste in den letzten Jahren mit Rückgängen kämpfen, und wir sind überzeugt, dass man diese Rückgänge mit einer guten Mitarbeiterschulung und Qualifizierung kompensieren kann“, macht Berndhäusel deutlich. Und hievon würden dann auch ganz unmittelbar die beliefernden Getränkefachgroßhändler und Brauereien profitieren, die Berndhäusel als potenzielle Partner seiner Geschäftsidee ansprechen will.

 

Seine Rechnung hierzu ist ebenso einfach wie eingängig: Bei einem entsprechend geschulten Gastro-Personal könnte ein Mehrausstoß pro Brauerei von 135.000 hl erzielt werden. Grundlage seiner Rechnung ist dabei eine Kundenzahl von 5.000 Betrieben mit täglich 30 Gästen an 300 Arbeitstagen. Trinke jeder dieser Gäste nur ein Getränk (0,3 l) mehr, erziele man summa summarum den oben genannten Mehrabsatz von 135.000 hl im Jahr. Auf der Internetseite des Unternehmens www.webcon-development.com ist ein Berechnungstool hinterlegt das mit den eigenen Zahlen der Brauereien und GFGH den Mehrausstoß individuell berechnet.

 

Rund 70 Stunden am PC müssen für die komplette Lerneinheit angesetzt werden, am Ende der 14 Lernmodule steht dann eine echte Präsenz-Prüfung bei einem namhaften Bildungsträger, mit der das in Neckargemünd ansässige Unternehmen ein entsprechendes Joint Venture geschlossen hat. Langfristiges Ziel ist es laut Firmenchef Berndhäusel, ein eigenständiges IHK-geprüftes Berufsbild zu entwickeln, wie es beispielsweise in Österreich in Form eines Assistenten existiert.

 

Die Themenpalette des E-Learning ist dabei passgenau auf die Bedürfnisse der Gastronomie und ihrer Mitarbeiter abgestimmt: Module zum Thema „Gasthaus als Marke“ finden sich dort ebenso wieder wie Mitarbeiterführung oder  das heikle Thema Bierqualität. Der voraussichtliche Auslieferungstermin der Programme soll dabei nach den Worten von Berndhäusel im September 2012 sein.

 

Partner in der Branche gesucht

Denn noch ist der umtriebige Geschäftsmann auf der Suche nach Partnern in der Getränkebranche – für die Brauereien bietet er einen besonderen,Lizenzvertrag an. Die Idee dahinter: Die einzelnen Lernmodule können individuell gebrandet werden, sodass beispielsweise die Außendienstmitarbeiter und Gastro-Coaches der jeweiligen Brauerei das Produkt aktiv bei ihren Gastrokunden anbieten sollen. Durch ein besonderes Finanzierungsmodell will Berndhäusel die Programme für die Partner in der Getränkeindustrie kostenneutral gestalten.

 

Die Idee zu diesem Projekt ist laut Firmeninhaber auch durch persönliche Erfahrungen im Laufe seines 30-jährigen Berufslebens entstanden, in dem er nach eigenen Berechnungen über 3.000 Übernachtungen und zahllose Restaurantbesuche hinter sich gebracht hat. „Unsere Motivation ist schnell erklärt“, so der Chef der webcon development, Thomas Berndhäusel. „Wohl so ziemlich jeder hat sich schon einmal bei dem Besuch einer gastronomischen Einrichtung über Service und Qualität, oder dem Preis- Leistungsverhältnis  aufgeregt. Die Ursache liegt nur ganz selten am Willen der Unternehmer, meist fehlt ihnen einfach nur das KnowHow.“ Vor allem die große Anzahl der Quereinsteiger innerhalb der Gastronomie verschärfe das bekannte Service- und auch Kompetenzproblem.

 

„Es gibt zwar Bildungsangebote, aber ausschließlich in Form von Präsenzveranstaltungen, ebenfalls kostenpflichtig und über die Verbände, die aber aus Kosten- und Zeitgründen nur sehr selten angenommen werden“, macht Thomas Berndhäusel deutlich. Aus seiner Sicht ist es daher naheliegend, „das Bildungsangebot zum Empfänger zu bringen, und da bietet sich das attraktive, zeit- und ortsunabhängige E-Learning einfach an“. Sogar  fehlende Hardware wurde im Konzept berücksichtigt, denn das Unternehmen stellt diese leihweise zur Verfügung.

 

Die Brauereien und Getränkefachgroßhändler als direkte Ansprechpartner und Zulieferer der Gastronomie sind für Berndhäusel das optimale Bindeglied, zumal diese ebenfalls klar von dem Angebot profitieren würden: „Wir haben uns auf die Zulieferer fokussiert, da diese auch häufig Investoren der Gastronomen sind und mit unserer Bildungsmaßnahme ihr Forderungsmanagement entlasten können.“ So gesehen sei aus dem E-Learning-Portal gleichzeitig ein attraktives, quasi kostenloses Marketinginstrument für die Zulieferer geworden – speziell aus dem Bereich der Brauereien und GFGH –das einen hohen Synergie-Effekt biete.

 

Denn der Bedarf wird in Zeiten von Sparzwängen und Kostensenkungen, nicht zuletzt beim Personal, nach Ansicht des Firmenchefs immer größer: „Die Unternehmenskultur hat sich in den letzten Jahren stark verändert – und leider nicht hin zum Besten.“

 

 

Hier der Bericht im Original zum Download.





Bericht Getränke Zeitung.pdf
PDF-Dokument [341.4 KB]

 

Neckargemünd, 19.08.2011

 

Bildungsoffensive als Marketing-Instrument

für die Zulieferer der Gastronomie (Brauereien, GFGH)

 

Unter dem Motto „Bildung schadet nur dem, der sie nicht hat" hat sich das Internet-Consulting-Unternehmen webcon development der Wissensvermittlung für die Gastronomie angenommen. Ein über 4.000 Website starkes interaktives eLearning-Portal für die Betreiber und Mitarbeiter dieser Branche, mit zahllosen Videobeispielen wird dazu entwickelt. Mit einer Gesamt-Lerndauer von ca. 70 Stunden werden vor allem Quereinsteiger in der Gastronomie mit relevantem Fachwissen, sowohl kaufmännisch, als auch fachlich, auf  ihre zukünftigen oder bestehenden Aufgaben vorbereitet. Der modulare Aufbau ermöglicht es dem Lerner Kapitel zu überspringen bei denen das Wissen bereits vorhanden ist (das wird über Mini-Tests geprüft) und dadurch überflüssige Lernzeiten zu vermeiden. Der fachliche Hintergrund wurde von zahlreichen Gastronomie-Fachleuten geliefert und von den zertifizierten eAutoren des Unternehmens zu einem pädagogisch, didaktischen Gesamt-Content zusammengeführt.  Am Ende der elektronischen Ausbildung steht eine entsprechende Prüfung durch einen namhaften Bildungsträger. Im Erfolgsfall wird ein Zertifikat als Nachweis überreicht.

 

„Unsere Motivation ist schnell erklärt", so der Chef der webcon development, Thomas Berndhäusel. „Wohl so ziemlich jeder hat sich schon einmal bei dem Besuch einer gastronomischen Einrichtung über Service und Qualität, oder dem Preis- Leistungsverhältnis  aufgeregt. Die Ursache liegt nur ganz selten am Willen der Unternehmer, meist fehlt ihnen einfach nur das KnowHow. Gerade branchenfremde Quereinsteiger, eine recht große Gruppe,  haben mit diesem Problem zu kämpfen. Fernsehdokumentationen, wie z.B. die Kochprofis, oder Rach der Restaurant-Tester unterstreichen diese Tatsache. Es gibt zwar Bildungsangebote, aber ausschließlich in Form von Präsenzveranstaltungen, ebenfalls kostenpflichtig und über die Verbände, die aber aus Kosten- und Zeitgründen nur sehr selten angenommen werden. Es ist also naheliegend das Bildungsangebot zum Empfänger zu bringen und da bietet sich das attraktive, zeit- und ortsunabhängige eLearning einfach an".

 

„Die Frage war nur, wie bekommen wir das Programm möglichst flächendeckend zu den gastronomischen Betrieben", so Berndhäusel weiter. „Wir haben uns auf die Zulieferer (Brauereien und GFGH) fokussiert, da diese auch häufig Investoren der Gastronomen sind und mit unserer Bildungsmaßnahme ihr Forderungsmanagement entlasten können". So gesehen wird aus dem eLearning-Portal gleichzeitig ein attraktives Marketinginstrument für die Zulieferer, speziell aus dem Bereich der Brauereien und GFGH, mit einem hohen Synergie-Effekt.

 

„Wir sind davon überzeugt, dass der Markt unser Angebot annehmen wird, gibt es doch schon gute Ansätze zum Thema, wie zum Beispiel das Gastro-Coaching in die Vertriebsphilosophie der Zulieferer zu integrieren. Was liegt also näher, als mit Hilfe einer Bildungsoffensive die Stabilität künftiger und bestehender Kundenbeziehungen in dieser Branche zu fördern und dem Gastro-Coach ein wertvolles Werkzeug für die Erfüllung seiner Aufgaben an die Hand zu geben. Die Investition in Bildung hat bekannter Maßen die höchste Rendite. Ein intelligentes Konzept der Finanzierung ermöglicht der Getränkeindustrie den Einsatz der Software nahezu ohne Investitionskosten.

 

Einen Einblick in das Lernprogramm erhalten Sie unter "Demo-Version" hier auf unseren Seiten.